Die Idee, aus einer forstwirtschaftlich wenig ertragreichen Gegend einen Wildpark zu machen, stammt von Gudila von Pölnitz und wurde 1971 mit dem damaligen „Natur- und Wildpark Hundshaupten“ verwirklicht. Die Familie von Pölnitz ist seit dem 17. Jahrhundert in der Region ansässig und verfügte über größere Wald- und Wiesenflächen.
Auf den steilen Waldflächen, die für die Forstwirtschaft kaum geeignet waren, wurden zunächst Rot- und Damwild für Besucher erlebbar gemacht. Anders als in den damaligen herkömmlichen Zoos lebten die Tiere hier nicht in kleinen Gehegen, sondern auf großen, naturnahen Flächen. Das rund 40 Hektar große Gelände, davon etwa 36 Hektar Wald, bot dafür ideale Voraussetzungen.
Im Laufe der Jahre kamen weitere Tierarten hinzu, darunter Wildschweine, Mufflons, Steinböcke, Gämse und Wisente.
1991 schenkte Gudila von Pölnitz den Wildpark Hundshaupten dem Landkreis Forchheim, der seitdem Eigentümer und Betreiber ist und den Wildpark seither stetig weiterentwickelt.