Wetterstation hinter einem Drahtzaun auf einer Wiese, umgeben von herbstlichen Bäumen.

Klimaforschung im Wildpark Hundshaupten

Der globale Klimawandel macht auch vor Bayern nicht halt: Seit 1961 ist die Durchschnittstemperatur in Bayern bereits um 1,9 °C gestiegen – besonders im Frühjahr und Sommer mit Anstiegen von bis zu 2,4 °C. Um die Folgen für Natur und Landwirtschaft besser zu verstehen und Anpassungsstrategien zu entwickeln, untersuchen die Universität Bayreuth und das Institut für Geographie der FAU Erlangen-Nürnberg im Rahmen des EU-Projekts STRENCH, wie sich steigende Temperaturen auf den Obstanbau und Siedlungsbereiche auswirken.

Dazu wurden im Landkreis mehrere Klimastationen und Dendrometer an Bäumen installiert, die Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bodenfeuchte, Niederschlag, Wind und Sonneneinstrahlung erfassen. Die Dendrometer zeichnen die kleinste Veränderungen im Stammumfang von Bäumen auf und machen so die Reaktionen der Vegetation auf Hitze- und Trockenphasen sichtbar.

Auch im Wildpark Hundshaupten unterstützen mehrere Klimastationen und Dendrometer die Datenerfassung. Die gewonnenen Informationen ermöglichen es, regionale Unterschiede zu erkennen und gezielte Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel für Natur, Obstbau und Wälder abzuleiten.

Weitere Infos zum Projekt unter:
https://www.bcg.uni-bayreuth.de/lehrstuehle_geowissenschaften/klimatologie/de/Forschung/LK_Forchheim/index.html

Eine Kamera ist an einem Baum in einer grünen Wiese befestigt. Im Hintergrund sind weitere Bäume und dichtes Gras zu sehen.
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